Kruder Stoff, den uns die vier Luxemburger mit diesem Album abliefern. 15 Songs, fast 74 Minuten lang, zwischen Noise-Grunge, Post-Rock und Depro-Pop angesiedelt und diverse andere Musikstile streifend. Enorm abwechslungsreich, manchmal auch selbstironisch. Den Song „Kee Schluss“ beenden die Kitshickers mit einem ziemlich dilettantisch klingenden Tempoanstieg, den sie aber just in dem Moment, in dem man sich an eine Schülerband erinnert fühlt, mit einem coolen „What the hell is that shit“ abrupt beenden. Was uns auch gleich bei der Auffrischung unserer Luxemburgisch-Kenntnisse hilft: „Kee Schluss“ heisst wohl soviel wie „kein Schluss“... Der anschliessende Track Nummer 5 beginnt wie ein Blink 182-Song, der allmählich in einen Cure-Song mündet und schliesslich zum Favez-Song wird und macht die stilistische Bandbreite des Albums deutlich.