Telecran Dezember 2002

Kitshickers Guide to the Galaxy
« To be continued » hiess der letzte Song des ersten, 1999 erschienen Kitshickers Albums « Mental Rape » - ein Versprechen, das die Band jetzt einlöst. 1996 wurde das Quartett ins Leben gerufen und versuchte sich zuerst unter dem Bandnamen « Noise » am Crossover. Zwei Jahre später kam man dann überein, den Stil zu wechseln und spielte fortan jene Mischung aus Alternativerock und Grunge ; der auch die beiden bislang erschienenen Platten prägt. Anders als viele ihrer ausländischen Kollegen lassen sich Gilles Heinisch und Co. aber nur schwer ein bestimmtes Etikett aufdrücken. Sicher, das Rückgrat ihrer Songs bildet der Sound aus Seattle, doch sie reichern ihre Grunge-Nummern immer wieder mit anderen stilistischen Einflüssen an. So ensteht beispielsweise ein hypnotischer Song wie « A quest called future part one » oder um ein prägnantes Bläsersolo gesponnener Track wie « Violent Meditation ». Da auch die restlichen Titel, vom geschickt zwischen noisigen und ruhigen Passagen schwankenden « The missing frame » bis zum straighten Rocker « Sometimes » nicht abfallen, ist den Kitshickers mit « The Kitshickers Guide to the Galaxy » erneut ein interessantes Alternative-Rock-Album gelungen.
Marc Krippler

Back to press